Glück für Pfoten e.V. – Der Weg in ein neues Leben
Mehr zu uns
Glück für Pfoten e.V. – Der Weg in ein neues Leben –
Wir, die Vereinsmitglieder, haben uns zum Ziel gesetzt, Hunden, die derzeit nicht auf der Sonnenseite stehen, das Leben schöner zu gestalten.
Unsere Hilfe richtet sich an Tiere im In- und Ausland, aber derzeit überwiegend an unser Partnertierheim Befogad-lak Alapítvány in Törökszentmiklós in Ungarn.
Unter anderem sorgen wir mit Futter- und Sachspenden dafür, dass die Fellnasen unseres Partnertierheimes ausreichend und artgerechtes Futter bekommen und ein angenehmeres Leben im tristen Tierheimalltag führen können. Aber auch mit Geldspenden unterstützen wir das Tierheim beispielsweise bei der Begleichung von Tierarztkosten oder bei dem Kauf neuer Zwinger.
Um diverse Sachspenden ins Tierheim nach Törökszentmiklós zu bringen und unsere Schützlinge besser kennen zu lernen, machen wir mehrmals jährlich Fahrten dort hin, an denen wir Sie gerne anhand unserer Reiseberichte teilhaben lassen möchten.
Ein weiteres unserer Ziele ist es, das Tierheim Befogad-lak Alapítvány bei der Vermittlung der Hunde zu unterstützen. Unter den entsprechenden Rubriken auf unserer Homepage versuchen wir daher Ihnen möglichst genaue Angaben zu den zu vermittlenden Tieren zu machen. Sollten Sie sich für eins der Tiere interessieren, können Sie uns gerne nach weiteren Einzelheiten fragen. Die vermittelten Tiere werden möglichst stressfrei nach Deutschland geholt und Ihnen übergeben. Auch nach der Vermittlung stehen wir Ihnen auch weiterhin mit Rat und Tat gerne zur Verfügung.
Langfristig möchten wir ebenfalls mit Kastrationsaktionen dazu beitragen, die unkontrollierte Vermehrung der Tiere nachhaltig zu minimieren. Die Hilfe vor Ort im Sinne der „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist uns ein großes Anliegen. Außerdem führen wir weitere Projekte durch, die dazu dienen sollen, die Lebensqualität der in Ungarn lebenden Vierbeiner zu verbessern bzw. zu erhalten.
Wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam mit IHRER Unterstützung viel für die Tiere erreichen können!
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Glück für Pfoten e.V. – Der Weg in ein neues Leben –
Wir, die Vereinsmitglieder, haben uns zum Ziel gesetzt, Hunden, die derzeit nicht auf der Sonnenseite stehen, das Leben schöner zu gestalten.
Unsere Hilfe richtet sich an Tiere im In- und Ausland, aber derzeit überwiegend an unser Partnertierheim Befogad-lak Alapítvány in Törökszentmiklós in Ungarn.
Unter anderem sorgen wir mit Futter- und Sachspenden dafür, dass die Fellnasen unseres Partnertierheimes ausreichend und artgerechtes Futter bekommen und ein angenehmeres Leben im tristen Tierheimalltag führen können. Aber auch mit Geldspenden unterstützen wir das Tierheim beispielsweise bei der Begleichung von Tierarztkosten oder bei dem Kauf neuer Zwinger.
Um diverse Sachspenden ins Tierheim nach Törökszentmiklós zu bringen und unsere Schützlinge besser kennen zu lernen, machen wir mehrmals jährlich Fahrten dort hin, an denen wir Sie gerne anhand unserer Reiseberichte teilhaben lassen möchten.
Ein weiteres unserer Ziele ist es, das Tierheim Befogad-lak Alapítvány bei der Vermittlung der Hunde zu unterstützen. Unter den entsprechenden Rubriken auf unserer Homepage versuchen wir daher Ihnen möglichst genaue Angaben zu den zu vermittlenden Tieren zu machen. Sollten Sie sich für eins der Tiere interessieren, können Sie uns gerne nach weiteren Einzelheiten fragen. Die vermittelten Tiere werden möglichst stressfrei nach Deutschland geholt und Ihnen übergeben. Auch nach der Vermittlung stehen wir Ihnen auch weiterhin mit Rat und Tat gerne zur Verfügung.
Langfristig möchten wir ebenfalls mit Kastrationsaktionen dazu beitragen, die unkontrollierte Vermehrung der Tiere nachhaltig zu minimieren. Die Hilfe vor Ort im Sinne der „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist uns ein großes Anliegen. Außerdem führen wir weitere Projekte durch, die dazu dienen sollen, die Lebensqualität der in Ungarn lebenden Vierbeiner zu verbessern bzw. zu erhalten.
Wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam mit IHRER Unterstützung viel für die Tiere erreichen können!
Außerordentlicher Hinweis
Sachkundenachweis nach §11 Abs. 1 Nr. 3,5,8a) TierschutzG
sowie Genehmigung
nach § 11 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 Tierschutzgesetz
Gemeinnützigerverein
Erreichbarkeit
Ablauf unserer Vermittlungen
1. Vorkontrolle
Im Rahmen der Vermittlung führt unser Verein Vorkontrollen durch und schließt immer einen Schutzvertrag ab. Eine Ratenzahlung der Schutzgebühr ist nicht möglich.
Bei einer Vorkontrolle wird ein aktives Mitglied von Glück für Pfoten e.V. entweder selber bei Ihnen Zuhause vorbeischauen, oder einen anderen Tierschutzverein damit beauftragen, die Kontrolle zu übernehmen. Bei der Vorkontrolle möchten wir uns einen persönlichen Eindruck von Ihnen und Ihrem Zuhause machen, um besser feststellen zu können, ob der von Ihnen ausgewählte Schützling zu Ihnen passen könnte. Außerdem werden Ihnen von dem Tierschützer viele relevante Dinge in Bezug auf die Übergabe, Haltung eines Tieres etc. erläutert und alle Fragen beantwortet.
Insofern Sie sich für einen Hund oder Katze bewerben möchten und zur Miete leben, organisieren Sie bitte eine schriftliche Vermieterbescheinigung darüber, dass die Haltung eines (weiteren oder neuen) Tieres erlaubt ist. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
2. Reise/ Transport
Die o.g. Schutzgebühr beinhaltet die Fahrtkosten, einen EU-Pass, Impfungen, einen Mikrochip, ein Sicherheitsgeschirr, einen Giardientest und bei Bedarf die diesbezügliche Behandlung, ein Spot On und eine Wurmkur vor der Reise sowie die Kastration, sofern es der Alters- und Gesundheitszustand zulässt. Eine Ratenzahlung der Schutzgebühr, welche vor der Einreise auf das Vereinskonto gezahlt werden muss, ist nicht möglich.
3. Zuhause
Wenn Sie Ihren Hund abholen, nehmen Sie sich bitte ausreichend Zeit für Ihr neues Familienmitglied.
Der Hund weiß gar nicht wie ihm geschieht und ist sich nicht im klaren darüber, dass Sie sein neuer Besitzer sind. Sicher sind Sie überglücklich! Ihr Hund ist endlich da! Bitte verinnerlichen Sie sich aber, dass Ihr Tier eine lange Reise hinter sich hat. Unsicherheit, Ängste und ein unwohles Gefühl sind da nur vollkommen normal. Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund in Ruhe „ankommen“ kann und begegnen Sie ihm nicht zu stürmisch.
Zuhause wird Ihr Hund erstmal sein neues Reich erkunden. Lassen Sie Ihrem Hund ausreichend Zeit und stören ihn nicht bei seiner ersten kleinen Entdeckungstour.
Wenn Ihr Hund sich ängstlich zeigt, bedrängen Sie ihn nicht. Er wird irgendwann von sich aus zu Ihnen kommen. Dies kann möglicherweise auch mehrere Tage dauern. Haben Sie Geduld und achten Sie auf Ihre Körpersprache. Bitte gehen Sie nicht frontal auf Ihn zu und starren Sie ihn nicht an, denn das wirkt bedrohlich auf einen Hund. Auch wenn Sie es nur gut mit Ihrem Hund meinen und Sie ihn ganz doll umarmen möchten denken Sie daran, dass der Vierbeiner dies eventuell nicht kennt und dies missverstehen könnte.
Um Ihren möglicherweise ängstlichen Hund nicht zu bedrängen, können Sie in den ersten Tagen eine Hausleine am Geschirr befestigen. So können Sie den Hund ein wenig lenken und zum Beispiel mit auf eine Gassirunde nehmen, ohne dass Sie den Hund unnötig bedrängen müssen.
Falls Ihr Hund in die Wohnung machen sollte, bestrafen Sie ihn bitte nicht dafür. Ihr Hund hat vorher im Zwinger oder an einer Kette gelebt und hatte daher nicht die Möglichkeit, seine Geschäfte außerhalb seines eigenen Reiches zu verrichten. Zwar sind die meisten Tiere direkt stubenrein, jedoch sollten Sie damit rechnen, dass hier etwas Geduld bei Ihnen gefragt ist.
Ihre Fellnase hat möglicherweise schon seit Jahren im Tierheim gelebt und kennt keine großen Spaziergänge. Deshalb steigern Sie die Spaziergänge am besten langsam, damit sich die Muskulatur entsprechend aufbauen kann und der Hund auch nicht von den Eindrücken in seiner Umgebung überfordert wird.
Hunde haben keine Moralvorstellungen wie Dankbarkeit/ Undankbarkeit oder Scham. Deshalb sehen Sie Ihren Hund nicht als undankbar an, wenn er Ihre Liebe nicht direkt so erwidert, wie Sie es wünschen oder der Hund in die Wohnung macht. Wenn Sie Fragen haben, wie sie mit gewissen Situationen umgehen sollen, sprechen Sie uns gerne an.
Ihr Hund sollte einen Platz bekommen, der ihm als Rückzugsort dienen kann und an dem er nicht bedrängt wird. Wählen Sie möglichst einen Platz für Ihren Hund, der nach „hinten“ gesichert ist (z.B. an einer Wand) Das heißt: Das Tier kann sicher sein, dass sich aus dem Rückenbereich niemand nähern kann. Der Platz sollte möglichst so gewählt werden, dass der Hund einen guten Überblick hat und sehen kann, wer den Raum betritt. Dort sollte er sich ausruhen können, ohne dass er von Ihnen, Ihren Kindern oder den Besuchern gestört wird. Vergessen Sie bitte nicht, dass ein Tier im Zweifelsfall nur seine Zähne nutzen kann.
Damit Ihr Hund das Alleine bleiben als Selbstverständlichkeit ansieht, üben Sie dies am besten von Anfang an. Lassen Sie Ihren Hund an Tag 1 nur wenige Minuten alleine (dann ist die Bindung auch noch nicht so stark) und steigern Sie dies langsam. Am besten üben Sie dies nach einem Spaziergang, wenn Ihr Hund ohnehin müde und zufrieden ist. Manchmal ist weniger mehr. Deshalb lassen Sie Ihren Hund lieber nicht einmal lange, sondern mehrere Male für kurze Zeit alleine.
Es kann sein, dass Ihr Hund außerdem erst lernen muss, Treppen zu steigen, nicht am Tisch zu betteln oder Auto zu fahren. Auch muss er Geräusche des Staubsaugers uvm. erst einmal kennenlernen. Vermutlich kennt Ihr Hund noch keine Grundkommandos und muss diese, ebenso wie die Leinenführigkeit, erstmal erlernen. Auch kann Ihr Hund nicht wissen, dass er nicht auf das Sofa springen oder die Mülltüte aufreißen darf.
An diese Stelle sind Sie gefragt. Haben Sie Geduld und bringen Sie Ihrem Tier mit liebevoller Konsequenz seine Grenzen bei.
Wir raten Ihnen, dass Sie ihren Tagesablauf so normal wie möglich weiterlaufen lassen. So kann Ihr Tier sich direkt Ihrem Alltag anpassen. Belohnen Sie erwünschtes Verhalten und unterbinden Sie mit liebevoller Konsequenz Dinge, die sie nicht möchten, von Anfang an.
Sie sollten sich im Klaren darüber sein, dass Sie ab dem Tag des Einzuges ganz allein für die positive oder auch negative Entwicklung ihres Schützlings verantwortlich sind. Selbstverständlich stehen wir Ihnen aber auch nach der Vermittlung mit Rat und Tat zur Seite.
Wenn es nötig ist, muss der Hund sicher geduscht werden. Aber auch das muss im Zweifel warten, bis der Hund etwas mehr Zutrauen gefasst haben wird.
Bitte achten Sie in der Eingewöhnungsphase darauf, dass der Hund niemals durch eine Tür, durch ein Gartentor, einen Zaun oder die offenstehende Garage entwischen kann. Der Hund könnte auch in der Lage sein, eine Türklinke herunter zu drücken!
Auch wenn Sie gerne Ihrer Familie und Ihren Freunden Ihren Hund zeigen möchten, lassen Sie Ihrem Hund am besten einige Tage Zeit, bevor viele Besucher den neuen Mitbewohner begrüßen möchten.
Bitte erwarten Sie nicht, dass das Tier vom ersten Tag an alle Situationen selbstverständlich meistert und er selbstbewusst mit allen Situationen umgeht. Die Eingewöhnung des Tieres kann möglicherweise Wochen dauern, weshalb es wichtig ist, dass Sie ihr Tier erst einmal in Ruhe ankommen lassen! Wenn Sie sich in einer Situation unsicher sind, sprechen Sie bitte Ihre Vermittlerin an.